Das geheime Leben der Biene

Am 20.11.2018 waren Frau Stefanie Mayer-Ullmann und Frau Gaby Krüger-Tinsahli unsere Gäste. Sie erzählten viel Wissenswertes über Honigbienen und Ihre Produkte. So erfuhren wir, dass ein Bienenstock um die Königin ca. 50 000 bis 70 000 Arbeiterinnen hat. Dazu ein paar hundert Drohnen. Bienen gab es schon bevor es Dinosaurier gab. Alle Bienenlarven erhalten  drei Tage lang nur Propolis als Nahrung. Dann bekommt nur die Larve weiterhin die wertvolle Nahrung, die zur Bienenkönigin auserkoren wurde.  Die anderen erhalten eine Nahrungsmischung. Eine Königin lebt ca. 3 – 4 Jahre, die Arbeiterinnen 4 – 6 Wochen. Die Bienen verständigen sich untereinander durch den “Bienentanz”. Die Bienen bestäuben unsere Pflanzen zu 80%. Ohne Bienen würden wir Menschen auch nicht mehr lange leben. Das Bestäuben ist die wichtigste Arbeit der Bienen. Der leckere und gesunde Honig  ist eigentlich nur ein Nebenprodukt. Der Honig ist eine gesunde Energiequelle. Er ist gut für die Wundheilung, verdauungsfördernd, gut für den Zellstoffwechsel, antientzündlich und -antibakteriell. Propolis ist ein natürliches Antibiotika. Mit den Pollen kann man Allergien heilen, auch Gelee Royal ist ein sehr hochwertiges Produkt. Es wirkt antibakteriell, regeneriert die Zellen und verbessert die Hirnfunktion. Also sollten wir Menschen das Leben der Bienen unterstützen und ihnen viele Blüten zur Verfügung stellen.

Kohl- mehr als Gemüse

Am 6.11.2018 besuchte uns Frau Motzigemba mit dem Vortrag “Kohl – mehr als ein Gemüse”. Wir erfuhren, dass der ” Urkohl ” der Jaromakohl war. Er ist ein Europäer und kommt wie die meisten Kohlarten aus Südeuropa, wie zum Beispiel der Blumenkohl, der Broccoli und der Romanesco. Im 20. Jahrhundert kam aus Asien der Chinakohl dazu. Er wird meist als Salat gegessen. Der Kohl steckt voller Vitaminen und Calcium, auch soll er gut sein als Krebsvorsorge. Blumenkohl hat auch viel Eisen. Es gibt ja das bekannte Sprichwort “Gegen jede Krankheit ist ein Kraut (Kohl) gewachsen”, was also stimmt. Außerdem hat Kohl wenige Kalorien, was man auch nicht außer Acht lassen sollte. Dann gibt es noch den Grünkohl, der überwiegend im Norden angebaut wird und auch dort gegessen wird. Dann hat sie uns noch vier neue Kohlsorten vorgestellt, den Senfkohl – Pak Choi genannt, den Knospenkohl, (kommt aus Italien) den irischen Blätterkohl, auch ewiger Kohl genannt. Man erntet immer nur die Blätter und der Kohl wächst weiter, so kann man lange ernten und den Stängelkohl. Diese neuen Sorten sind bei uns noch nicht so sehr bekannt. Auch durften wir Krautstrudel, Krautsalat mit Orangen und ein Kohlpesto probieren. Es war wieder mal ein sehr interessanter und kurzweiliger Abend.

Frau Motzigemba

 

 

Borreliose

Am 23.10.2018 war Dr. Markus Pfisterer bei uns mit einem Vortrag über Borreliose. Wir erfuhren, dass es weltweit ca. 850 verschiedene Arten von Zecken gibt, in Deutschland gibt es ca. 6 Arten. Borreliose wird hauptsächlich von Zecken übertragen, man vermutet, dass es auch von anderen Tieren übertragen werden kann. Dies ist aber noch nicht erwiesen. Die Krankheit beginnt meist mit einem roter Hof um die Einstichstelle, muss aber nicht sein. Die Übertragung vom Einstich bis zur Infektion beträgt 6-48 Stunden, also sollte die Zecke so schnell wie möglich entfernt werden. Man sollte sie mit einer speziellen Zeckenpinsette oder einer Zeckenschlinge senkrecht nach oben herausziehen. Danach gut desinfizieren. Die Infektion beginnt meist 5 Tage bis 10 Wochen nach dem Zeckenbiss. 90 % heilen aber auch ohne Antibiotika aus, bei 30 % bleiben Schäden. Am besten desinfiziert man die Stelle mit einem Antibiotischen Gel aus der Apotheke. Borreliose wird aber oft nicht erkannt, da keine typischen Merkmale da sind, roter Hof um die Bissstelle. Sollte man an irgend einer Stelle undefinierbare Schmerzen bekommen, sollte man immer auch an eine Borreliose denken und daraufhin untersuchen lassen, da Schäden auch erst Jahre später auftreten können. Bei einer Infektion ist immer eine ganzheitliche Therapie mit Antibiotika, Immuntherapie, sowie am besten auch psychologische Betreuung notwendig. Auch die Naturmedizin ist wichtig. Es war ein sehr interresanter und kurzweiliger Vortrag.

Stadtführung in Bad Wimpfen

Am 9.10. starteten wir unser Herbstprogramm mit einer Stadtführung in Bad Wimpfen. Unser Stadtführer erzählte mit vielen Daten den Werdegang von Bad Wimpfen. So erfuhren wir, dass Bad Wimpfen zu den 3 größten Römerstädten in Baden Württemberg gehörte. Sie ist heute die größte noch erhaltene Königspfalz bzw. Stauferpfalz nördlich der Alpen, mit Türmen, dem Steinhaus, Hohenstaufentor, der Pfalzkapelle und vielen mehr. Bei Grabungen im Neckar wurde entdeckt, dass in Bad Wimpfen um 80 n. Chr. die erste Brücke über den Neckar gebaut wurde. Ab dem Jahr 1300 war es eine Reichstadt. Im 30 jährigen Krieg fand in und um Bad Wimpfen eine der blutigsten Schlachten statt. Durch den Krieg und die Seuchen war die Einwohnerzahl auf ca. 300  Menschen geschrumpft. Viel alten Fachwerkhäuser, die liebevoll restauriert wurden, stehen heute unter Denkmalschutz ebenso die gepflasterten Straßen. Die engste Gasse ist die Schubkarrengasse, es würde gerade mal ein Schubkarren durchpassen. Es ist aber seit dem Mittelalter verboten einen Schubkarren durchzuschieben, damit keiner Steckenbleibt. Bis 1952 gehörte die Stadt zu Hessen, es wurde dann durch eine Abstimmung Württembergisch. Es gab auch 3 Türme von denen 2 noch erhalten sind. Der Blaue Turm ist das Wahrzeichen und Sorgenkind der Stadt. Er wird gerade für 6.5 Mio. Euro renoviert und vor allem neu befestigt, da er im Fundament nachzugeben droht und viele Risse hat. Es war eine lehrreiche Besichtigung mit vielen Zahlen und Fakten. Anschließend haben wir uns in der Altstadt, im Kräuterweible, gestärkt

Von der Erde zum Himmel

Am Samstag den 14.7. fuhren wir mit dem Bus nach Stuttgart, nach dem Motto  “von der Erde zum Himmel”. In Bietigheim-Bissingen ist unser Reiseleiter, Herr Bauer zugestiegen. Er wusste viel wissenswertes, Geschichtliches und auch einige Anekdoten über Stuttgart zu erzählen. Die Stadt wird von sieben Hügeln eingerahmt, bekannt sind auch die vielen “Stäffele” der Stadt. Zuerst haben wir Stuttgart von oben bestaunt, vor allem die Riesenbaustelle Stuttgart 21, dann sind wir hinuntergefahren und haben die Stadt zu Fuß erkundet. Am Bahnhof hat sich schon viel verändert, der alte Güterbahnhof wurde bereits mit dem Europa -Viertel überbaut, das sehr ansprechend wurde mit viel Grün und Wasser, sowie Ruhepole. Es gibt den Pariser-Platz, den Mailänder-Platz usw., eine  neue riesige Stadtbibliothek und einige imposante Gebäude. Es leben hier bereits 90 000 Menschen, fast eine eigene Stadt. Herr Bauer hat uns auch gezeigt, dass sehr viele ältere Gebäude einen wunderschöne Hinterhof und Garten haben, so kannten wir Stuttgart noch nicht. Dann haben wir noch einen kleinen Bummel durch die Straßen der Uhlanshöhe gemacht und die Villen bestaunt und sind dann zum Fernsehturm hochgefahren, fast bis ” zum Himmel “. Die Aussicht war super. Nun ging es wieder zurück Richtung Heimat. Auf der Rückfahrt hat uns dann unser Busfahrer auch noch einiges über unsere nähere Umgebung erzählt. Es war wieder ein sehr schöner und interessanter Ausflug.

Deutscher LandFrauentag in Ludwigshafen

Der Kreisverband Heilbronn hat mit zahlreichen LandFrauen am 04. Juli  den Deutschen LandFrauentag in Ludwigshafen besucht. Auch drei Frauen vom Vorstand der LandFrauen aus Bad Rappenau Fürfeld waren mit dabei. Insgesamt waren 3000 Frauen aus der ganzen Republik nach Ludwigshafen gekommen. Der Deutsche LandFrauenverband hat in Ludwigshafen seine 70 Geburtstag gefeiert. Unter dem Motto „Veränderung wagen. Vertrauen festigen wollen die LandFrauen Tradition und Moderne mit einander verbinden.

Zum Jubiläum haben die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz Malu Dreyer, Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey, Oberbürgermeisterin von Ludwigshafen Jutta Steinruck und Bauernpräsident Joachim Rukwied gratuliert. Außerdem wurden drei LandFrauen mit Ideen  als Unternehmerin des Jahres geehrt. Zwei der ausgezeichneten Frauen stammen aus Baden Württemberg. Als LandFrau des Jahres wurde die  22 jährige Foodbloggerin Alexandra Widiger  ausgezeichnet.

Besuch der Freilichtspiele Neuenstadt

Am Sonntag den 24.06. fuhren wir wieder mal mit dem Bus nach Neuenstadt zu den Freilichtspielen. Dort wird in diesem Jahr das Stück “My Fair Lady” aufgeführt. Es wurde ein sehr schöner unterhaltsamer Nachmittag für uns. Man kannte viele der Lieder und konnte daher mitsummen oder sogar leise mitsingen, da die meisten Melodien bekannt waren. Die Leistung der mitwirkenden Laienschauspieler war wieder Super. Alles in allem war es wieder ein beschwingter und fröhlicher Nachmittag in Neuenstadt. Nach unserer Rückkehr liesen wir den Abend noch in der Traube in Fürfeld ausklingen. Dort gab es  noch was für den Hunger und natürlich auch für den Durst.

 

Besuch des Botanischen Obstgartens in Heilbronn

Am Dienstag den 15.5. fuhren wir nach Heilbronn, wo wir von Frau Helga Mühleck eine Führung durch den Botanischen Obstgarten bekamen. Wir erfuhren, dass der Garten bereits 1859 gegründet wurde, als Knabenbeschäftigungsanstalt gegen Armut und Verwahrlosung. Im Jahr 1934 wurde alles geschlossen. Im Jahr 1999 wurde der Garten durch Ehrenamtliche, darunter auch Frau Mühleck, wieder zu Leben erweckt. Seit 2000 übernimmt ein Förderverein die Patenschaft. Es wurde eine schöne Anlage mitten in der Stadt, mit Obstbäumen, vielen Stauden und Sommerblumen. Sehr interessant sind auch die vielen alten Gartenhäuser, die aus ganz Deutschland gekauft und restauriert wurden. Das älteste ist aus dem Mittelalter und wurde zu einem Bienenhaus umgestaltet, in dem auch Hummel ein eigenes Türchen haben. Es war eine sehr interessante Führung, vor allem die Geschichten der Gartenhäuser.

Island – Insel aus Feuer und Eis

Am 10.4.2018 besuchte uns Frau Karin Schenk und brachte eindrucksvolle Bilder aus dem zweitgrößten Inselstaat Europas “Island” mit. Sie fuhr mit dem Wohnmobil durch Island. Doch erst erfuhren wir geschichtliches über Island. Das Land wurde 874 n. Chr. von den Wikingern besiedelt, doch erst im Jahre 1874, also 1000 Jahre später bekam es die erste Verfassung. Die Bewohner leben vom Fischfang, von der Fischverarbeitung, einem kleinen Teil Landwirtschaft und der Alluminiumproduktion. 11 % der Insel bestehen aus Gletscher, unter denen meist erloschene  Vulkane ruhen. Es gibt gewaltige Wasserfälle und große Seen, heiße Quellen, sodass manche Seen so heiß sind, dass man nicht darin baden kann. Durch die vorhandene Erdwärme und Wärmepumpen, kann man sich erlauben im Winter die Gehwege zu beheizen, so dass sich die Isländer in den großen Städten sich das Schneeschippen sparen können. Die bekanntesten Tiere der Insel : das Islandpony, die Islandschafe und der Papageientaucher, der zugleich das Wahrzeichen der Insel ist. Fazit: Es ist eine” Insel aus Feuer und Eis”, viel Schnee, viel Wasser,  heiße Quellen und wir sahen viele faszinierende Bilder.