Von der Erde zum Himmel

Am Samstag den 14.7. fuhren wir mit dem Bus nach Stuttgart, nach dem Motto  “von der Erde zum Himmel”. In Bietigheim-Bissingen ist unser Reiseleiter, Herr Bauer zugestiegen. Er wusste viel wissenswertes, Geschichtliches und auch einige Anekdoten über Stuttgart zu erzählen. Die Stadt wird von sieben Hügeln eingerahmt, bekannt sind auch die vielen “Stäffele” der Stadt. Zuerst haben wir Stuttgart von oben bestaunt, vor allem die Riesenbaustelle Stuttgart 21, dann sind wir hinuntergefahren und haben die Stadt zu Fuß erkundet. Am Bahnhof hat sich schon viel verändert, der alte Güterbahnhof wurde bereits mit dem Europa -Viertel überbaut, das sehr ansprechend wurde mit viel Grün und Wasser, sowie Ruhepole. Es gibt den Pariser-Platz, den Mailänder-Platz usw., eine  neue riesige Stadtbibliothek und einige imposante Gebäude. Es leben hier bereits 90 000 Menschen, fast eine eigene Stadt. Herr Bauer hat uns auch gezeigt, dass sehr viele ältere Gebäude einen wunderschöne Hinterhof und Garten haben, so kannten wir Stuttgart noch nicht. Dann haben wir noch einen kleinen Bummel durch die Straßen der Uhlanshöhe gemacht und die Villen bestaunt und sind dann zum Fernsehturm hochgefahren, fast bis ” zum Himmel “. Die Aussicht war super. Nun ging es wieder zurück Richtung Heimat. Auf der Rückfahrt hat uns dann unser Busfahrer auch noch einiges über unsere nähere Umgebung erzählt. Es war wieder ein sehr schöner und interessanter Ausflug.

Deutscher LandFrauentag in Ludwigshafen

Der Kreisverband Heilbronn hat mit zahlreichen LandFrauen am 04. Juli  den Deutschen LandFrauentag in Ludwigshafen besucht. Auch drei Frauen vom Vorstand der LandFrauen aus Bad Rappenau Fürfeld waren mit dabei. Insgesamt waren 3000 Frauen aus der ganzen Republik nach Ludwigshafen gekommen. Der Deutsche LandFrauenverband hat in Ludwigshafen seine 70 Geburtstag gefeiert. Unter dem Motto „Veränderung wagen. Vertrauen festigen wollen die LandFrauen Tradition und Moderne mit einander verbinden.

Zum Jubiläum haben die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz Malu Dreyer, Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey, Oberbürgermeisterin von Ludwigshafen Jutta Steinruck und Bauernpräsident Joachim Rukwied gratuliert. Außerdem wurden drei LandFrauen mit Ideen  als Unternehmerin des Jahres geehrt. Zwei der ausgezeichneten Frauen stammen aus Baden Württemberg. Als LandFrau des Jahres wurde die  22 jährige Foodbloggerin Alexandra Widiger  ausgezeichnet.

Besuch der Freilichtspiele Neuenstadt

Am Sonntag den 24.06. fuhren wir wieder mal mit dem Bus nach Neuenstadt zu den Freilichtspielen. Dort wird in diesem Jahr das Stück “My Fair Lady” aufgeführt. Es wurde ein sehr schöner unterhaltsamer Nachmittag für uns. Man kannte viele der Lieder und konnte daher mitsummen oder sogar leise mitsingen, da die meisten Melodien bekannt waren. Die Leistung der mitwirkenden Laienschauspieler war wieder Super. Alles in allem war es wieder ein beschwingter und fröhlicher Nachmittag in Neuenstadt. Nach unserer Rückkehr liesen wir den Abend noch in der Traube in Fürfeld ausklingen. Dort gab es  noch was für den Hunger und natürlich auch für den Durst.

 

Besuch des Botanischen Obstgartens in Heilbronn

Am Dienstag den 15.5. fuhren wir nach Heilbronn, wo wir von Frau Helga Mühleck eine Führung durch den Botanischen Obstgarten bekamen. Wir erfuhren, dass der Garten bereits 1859 gegründet wurde, als Knabenbeschäftigungsanstalt gegen Armut und Verwahrlosung. Im Jahr 1934 wurde alles geschlossen. Im Jahr 1999 wurde der Garten durch Ehrenamtliche, darunter auch Frau Mühleck, wieder zu Leben erweckt. Seit 2000 übernimmt ein Förderverein die Patenschaft. Es wurde eine schöne Anlage mitten in der Stadt, mit Obstbäumen, vielen Stauden und Sommerblumen. Sehr interessant sind auch die vielen alten Gartenhäuser, die aus ganz Deutschland gekauft und restauriert wurden. Das älteste ist aus dem Mittelalter und wurde zu einem Bienenhaus umgestaltet, in dem auch Hummel ein eigenes Türchen haben. Es war eine sehr interessante Führung, vor allem die Geschichten der Gartenhäuser.

Island – Insel aus Feuer und Eis

Am 10.4.2018 besuchte uns Frau Karin Schenk und brachte eindrucksvolle Bilder aus dem zweitgrößten Inselstaat Europas “Island” mit. Sie fuhr mit dem Wohnmobil durch Island. Doch erst erfuhren wir geschichtliches über Island. Das Land wurde 874 n. Chr. von den Wikingern besiedelt, doch erst im Jahre 1874, also 1000 Jahre später bekam es die erste Verfassung. Die Bewohner leben vom Fischfang, von der Fischverarbeitung, einem kleinen Teil Landwirtschaft und der Alluminiumproduktion. 11 % der Insel bestehen aus Gletscher, unter denen meist erloschene  Vulkane ruhen. Es gibt gewaltige Wasserfälle und große Seen, heiße Quellen, sodass manche Seen so heiß sind, dass man nicht darin baden kann. Durch die vorhandene Erdwärme und Wärmepumpen, kann man sich erlauben im Winter die Gehwege zu beheizen, so dass sich die Isländer in den großen Städten sich das Schneeschippen sparen können. Die bekanntesten Tiere der Insel : das Islandpony, die Islandschafe und der Papageientaucher, der zugleich das Wahrzeichen der Insel ist. Fazit: Es ist eine” Insel aus Feuer und Eis”, viel Schnee, viel Wasser,  heiße Quellen und wir sahen viele faszinierende Bilder.

 

“Wie redest Du mit mir?”

Am Dienstag dem 27.März war Herr Roland Faul mit dem Vortrag “Wie redest du eigentlich mit mir? ” unser Gast.

Es wurde gefragt: Wann beginnt und wann endet eigentlich die Kommunikation miteinander? Die Kommunikation endet nicht, wenn wir nicht mehr miteinander reden, sondern erst wenn wir auseinandergehen. Man kann mit Worten, Gesten und auch Blicken miteinander kommunizieren, auch wir  mit Traurigkeit, Freude, Wut und Gesten alles zum Ausdruck bringen. Wir haben einen sogenannten ” Sender und einen Empfänger” in uns. Um Missverständnissen vorzubeugen ist es aber auch gut eine Rückmeldung zu ordern, oft wird etwas auch andersverstanden als man es mitteilen wollte. Handy, unruhige Partner, auf die Uhr schauen sind Störfaktoren einer guten Unterhaltung. Offen und ehrlich miteinander reden und lieber mal nachfragen ob alles richtig angekommen ist immer gut für eine gute Kommunikation.

 

 

Der Osterbaum der Fürfelder LandFrauen

Ostern ist nicht mehr weit. Am 15 März trafen sich bei frühlingshaften Temperaturen zahlreiche Frauen um die Vorbereitungen für den Osterbaum zu treffen. Es wurden Buchs und anderes Grüngut klein geschnitten und auf die Metallbögen gebunden. Trotz Buchsbaumzünsler gab es dennoch genügend Buchs um die Krone wieder ganz aus Buchs zu binden. Nach ca. 3 Stunden waren die Vorbereitungen abgeschlossen und alle konnten sich bei Kaffee und Butterbrezeln stärken. Beim Aufbau der geschmückten Metallbögen am Samstag den 17 März blies den Helfer/innen ein eisiger Wind ins Gesicht. Doch davon ließen sich die LandFrauen nicht abschrecken. In diesem Jahr schmücken auch einige Hasen den Osterbaum. Nach getaner Arbeit gab es Glühwein zum Aufwärmen für die Helfer und Helferinnen.

Der Osterhase läßt grüßen

Die Bänder werden angebracht

Faszien – was ist das

Am 13. März war Frau Christine Euchner unser Gast. Wir wurden gefragt “Was sind Faszien”? Kaum einer wusste eine Antwort. Frau Euchner erklärte uns, dass Faszien feines Bindegewebeartige Häute sind, die unsere Muskeln, Muskelfasern und Sehnen umhüllen um sie so voneinander zu trennen. Sie umhüllen auch eine Orange und deren Filets. Faszien sind im ganzen Körper und halten uns elastisch. Ohne Bewegung können diese Faszien verkleben oder verhärten, was schmerzhaft wäre. Sie brauchen auch viel Feuchtigkeit, also immer in Bewegung bleiben, dehnen, federn, hüpfen und viel Wasser trinken umso elastisch zu bleiben wie ein Einmachgummi. Es gibt auch Faszienrollen mit denen man das Gewebe elastisch machen oder halten kann.  Natürlich hat Frau Euchner auch einigen Übungen mit den LandFrauen ausgeführt.

Das braune Gold – Geschichte des Kaffees

Das Bürgerhaus war am 06. März 18 frühlingshaft dekoriert. Die LandFrauen aus Fürfeld und Bad Wimpfen Hohenstadt hatten Frau Ruth Hartung mit dem Vortrag „Das braune Gold – die Geschichte des Kaffees“ eingeladen. Frau Hartung ging zunächst auf die Geschichte des Kaffee und die Verbreitung in Europa ein. Das erste Kaffeehaus gab es in Venedig. Johann Sebastian Bach hat in Leipzig eine Kaffeekantate komponiert. Frau Hartung schilderte die Arbeit einer Kafffeepflückerin , wie Kaffee angebaut wird und welche Sorten in den Handel kommen. Nachdem die Kaffeebohnen aus der Kaffeekirsche herausgelöst wurden, werden die Bohnen von Hand sortiert. Die Teilnehmerinnen hatten Gelegenheit dies auszuprobieren. Die getrockneten Bohnen werden in Jutesäcke verpackt und kommen in Hamburg  in Containern an. Von dort geht’s zur Kaffeerösterei. Danach werden aus den grünen Kaffeebohnen die Kaffeebohnen, wie wir sie kennen. Natürlich durfte an diesem Nachmittag eine gute Tasse Kaffee und ein selbstgebackener Kuchen nicht fehlen.