Fahrt mit dem Hop-On Hop-Off Bus

Am Dienstag, den 13.6.23 waren die Landfrauen Fürfeld auf City Tour. Wir starteten mit dem HOP-ON-HOP-OFF Bus, Open Air Bus, auf dem Wartberg in Heilbronn. Bei schönstem Wetter ging die Fahrt vorbei an der Genossenschaftskellerei, dem Botanischen Obstgarten, dem Bildungscampus, dem BUGA Gelände durch die Innenstadt Richtung Trappensee. Wir erhielten einige Informationen über Heilbronn, über die wenigen alten Gebäude die noch erhalten sind und über die Neuen Pläne , z. Bspl. IPAI, KI Park. Vor allem war die Aussicht vom Doppeldecker Bus doch interresanter als vom Auto aus. Insgesamt fuhren wir 11 Stationen an. Anschließend stärkten wir uns noch im Wartbergrestaurant und ließen den Blick  nochmals über Heilbronn schweifen. Es war wieder ein sehr schöner Tag.

Besuch bei der Fa. Bauer Kompost

Am Samstag, den 29.4.23 konnten die Landfrauen aus Fürfeld das Unternehmen Bauer Kompost in Bad Rappenau besichtigen. Wir haben erfahren was mit unserem „Bio-Abfall“und Heckenschnitt und altem Holz noch alles machbar ist. Hieraus erzeugt die Fa. Bauer Kompost, Fernwärme und Biogas. Außerdem kann die Fa. Bauer bei Bedarf nicht verbrauchtes Gemüse (z.B. krumme Karotten oder Petersilie) trocknen. Das getrocknete Gemüse wird anschließend für Tierfutter verwendet. Anschließend haben wir uns noch beim gemütlichen Beisammensein gestärkt.

Blick in den Brennofen

 

Eine kleine Toilettengeschichte

Am Dienstag den 14.3.23 machte Frau Nora Lettau mit uns einen amüsanten Streifzug durch die Welt der Hygiene. Sie erzählte uns von den Gepflogenheiten der Hygiene, angefangen mit der Antike über die Römer, die genau soviel Wasser verbrauchten wie wir heute. Körperseife gab es erst mit den Römern, zum Beispiel ist Nürnberg bekannt durch seine Veilchenseife. Ab dem Mittelalter gab es Badehäuser. In der Barockzeit legte man nicht mehr so viel Wert auf Hygiene, dafür gab es dann viele Flöhe. Dann kam die Wespentaille, da wurden die Frauen schon im Babyalter geschnürt für eine Wespentaille. In der Biedermeierzeit wurde wieder mehr auf die Pflege geachtet, es gab dann auch Zahnbürsten. Ab ca. 1900 gab es Duschen und Bäder in den Häusern und 1928 kam die erste Klopapierrolle. Bis 1976 durften nur Friseure und Drogerien Shampoo und Seife verkaufen. Es war ein kurzweiliger und zum Teil lustiger Vortrag.

Hygieneartikel aus dem antiken Rom

Das Jahrhundert des Apothekers

Am Dienstag den 28.2.2023 konnten wir Dr. Peter Trunzer bei den LandFrauen in Fürfeld begrüßen. Er lass uns aus seinem Buch „Das Jahrhundert des Apothekers“ vor. Dazwischen gab er einige Episoden aus seiner Jugend, unterstrichen mit Gitarre und Mundharmonika, zum Besten. Viele der Anwesenden können sich noch gut an diese Zeit erinnern. Einige kannten den Apotheker auch noch persönlich oder aus Erzählungen. An diesem Nachmittag waren auch unsere Nachbar-Landfrauen aus Bad Wimpfen – Hohenstadt und HN Biberach, sowie zahlreiche Gäste dabei.  Zum Ausklang gab es Kaffee und leckeren Kuchen. Es war ein fröhlicher und unterhaltsamer Nachmittag bei dem auch das Lachen und  gemeinsame Singen mit Peter Trunzer nicht zu kurz kam.

Dinkel – ein altes Getreide neu entdeckt

Am 14. Februar war Gerda Kern bei den LandFrauen in Fürfeld zu Gast. Sie stellte an diesem Abend vor zahlreichen Frauen den Dinkel – ein altes Getreide vor. Bei Ausgrabungen fand man Dinkelkörner, die darauf schließen lassen, dass dieses Getreide schon 2000 – 3000 Jahre vor Christus angebaut wurde. Dinkel ist ein Verwandter des Weizens, der den Dinkel weitgehend verdrängt hat. In den letzten Jahrzehnten wird Dinkel aufgrund einer gestiegenen Nachfrage wieder vermehrt angebaut. Er wächst auf mageren Böden. Im Odenwald wird der unreife Dinkel geerntet und in speziellen Öfen bei 100 – 180 ° C getrocknet. Daraus wird dann der Grünkern. Auch Hildegard von Bingen hat die Vorzüge des Dinkels für die Gesundheit des Menschen bereits gekannt. Frau Kern hatte einen Dinkelsalat und Grünkernküchle zum Probieren mitgebracht. Natürlich gab es noch weitere Rezepte, die die Frauen zu Hause ausprobieren können.

Erste Hilfe am Kind

Am 31. Januar und am 07. Februar fand jeweils ein Kurs mit dem Thema „ Erste Hilfe am Kind“ bei den LandFrauen Fürfeld im Bürgerhaus satt. Da der erste Kurs sehr schnell ausgebucht war konnte mit Herrn Maik Hezins vom Trainig Center Retten und Helfen (TCRH) in Mosbach kurzfristig ein zweiter Termin vereinbart werden. Nach der Vorstellung der Organisation TCRH hat er zusammen mit seiner Kollegin Eva Deininger zunächst die grundsätzlichen Dinge bei der ersten Hilfe erklärt. Dabei gingen die beiden auch auf die Unterschiede bei der ersten Hilfe bei Babys, Kinder und bei Erwachsenen ein. Die Teilnehmer/innen konnten dann anhand von verschiedenen Aufgaben das richtige Anlegen von Verbänden trainieren. Auch die Reanimation bei Kindern und Erwachsenen konnte an den mitgebrachten Erste Hilfe Puppen erlernt werden. Alle Teilnehmerinnen konnten durch die beiden Kurse Ängste beim Leisten von Ersten Hilfe abbauen. Denn wenn man erste Hilfe leistet, kann man eigentlich nicht falsch machen. Viel schlimmer ist es nichts zu tun.

Weihnachtsdeko aus Holz

Endlich wir durften wieder basteln. Am 22.November 22 haben zehn Frauen im Bürgerhaus in Fürfeld eine weihnachtliche DEKO aus Holz gebastelt. Wir haben „Häusle “ angemalt und mit Krippenfiguren versehen. Dieser Abend hat mal wieder richtig Spass gemacht.

Heimisches Gemüse – neu entdeckt

Am 08.11.2022 besuchte uns Frau Helga Wolf-Müller mit dem Vortrag „Heimisches Gemüse neu entdeckt“. Sie brachte uns in einem Körbchen alten Gemüsesorten wie Schwarzwurzeln, Mangold,und Rübchen zum Anschauen mit. Sie hatte aber auch nicht so bekannte Arten, wie Petersilienwurzel, Pastinaken dabei. Diese ergeben gekocht eine gesunde Babynahrung. Ebenso hatte sie Topinambur dabei, diese konnten wir sogar roh kosten. Wir erfuhren wie man diese Gemüse zubereitet. Diese alten Sorten sind sehr gesund und wachsen in unserem Region. Wir wurden erinnert, dass man täglich drei Handvoll Gemüse und zwei Handvoll Obst essen sollte. Außerdem erfuhren wir , dass man Topinambur gut im Garten anbauen kann. Mann muss ihn nur einmal pflanzen und er breitet sich von alleine im Garten aus. Im Sommer blüht er ähnlich wie eine Sonnenblume. Die Pflanze wird bis ca. 2,5 m hoch. Es war wieder ein sehr interessanter und kurzweiliger Abend.

Möglichkeiten der Strahlentherapie

Am Dienstag, den 18. Oktober, war Dr. Jörg Aßmann, vom Strahlenzentrum Neckarsulm, unser Referent. Das Zentrum gibt es seit 2013. Er hat uns erklärt wie die Bestrahlung eingesetzt wird. Die Bestrahlung wird hauptsächlich zur Krebsbehandlung eingesetzt. Obwohl die Erkrankungen zunehmen, nehmen die Sterbefälle bei Brustkrebs ab. Die Bestrahlung dauert immer nur ganz kurz, damit sich die gesunden Zellen wieder erholen können. Die Behandlung sollte innerhalb von 8 Wochen nach der OP beginnen. Es können auch andere Krankheiten bestrahlt werden, zum Beispiel der Fersensporn, Arthrose , Knie und Schulterprobleme. Es war ein sehr interessanter und aufschlussreicher Vortrag.