Am 8.12.2023 starteten wir, mit ein paar Männern zu einer Fahrt nach Hessen. Der Bus holte uns an der Kirche in Fürfeld ab und wir fuhren nach Michelstadt, ein schönes kleines Städtchen in Hessen mit einer schönen Altstadt. Der Weihnachtsmarkt zog sich durch die schön geschmückten Altstadtgassen. Es gab auch einen Kunsthandwerkermarkt, der mit schönen hochwertigen Geschenkideen bestückt war. Oder auch zum Selber schenken verführte. Auch unser Bürstenbinder, der uns vor drei Wochen das Bürstenbinden beigebracht hat, war dort vertreten. Auch kam das“ Genießen“ nicht zu kurz, Leckeres gab es an jeder Ecke, vor allem die „heiße Oma“ hat uns gut geschmeckt. Den Schirm konnten wir auch im Rucksack lassen, es blieb trocken. Somit verbrachten wir einen schönen unterhaltsamen Ausflug nach Hessen und auf der Heimfahrt konnten wir noch die zum Teil schön geschmückten Dörfer entlang des Neckars anschauen.
Elke Essig
Am 21. November konnten jeder der 11 Teilnehmer/innen zusammen mit Herrn Rottenbiller einen Handfeger selbst herstellen. Zunächst hat Herr Rottenbiller die Grundschritte beim Einzug der Rosshaare in den Holzkörper erklärt. Dann hat er jedem Teilnehmer die entsprechende Menge an Rosshaaren verteilt. Nun durften wir selbst die Rosshaare in den Holzkörper des Handfegers mit Kupferdraht anbringen. Es war Fingenspitzengefühl gefragt, da ansonsten der Draht gerissen ist. Nach ca. drei Stunden hatte jeder einen perfekten Handfeger mit nach Hause genommen. Durch den Workshop wurde den Teilnehmern bewusst, wie viel Zeit und Arbeit für die Herstellung von Bürsten und Besen überhaupt nötig ist.
Am 14.11.2023 besuchte uns Herr Reinhold Rottenbiller um uns den Beruf des Bürstenbinders näher zu bringen. Er erklärte uns über die Herstellungsmethoden und vor allem über die vielen verschiedenen Materialien auf. Ein guter Besen besteht aus Rosshaaren, die erkennt man daran, dass sie sich wieder aufrichten lassen, während Kunsthaare die einmal „platt“ sind, auch so bleiben. Auch hier gibt es verschiedenen Qualitäten. Das Material kommt überwiegend aus China. Zum Abstauben eignet sich besonders Ziegenhaarbürsten und Pinsel, die nehmen des Staub besonders gut auf. Auch aus Schweineborsten und Wildschweinborsten werden Bürsten hergestellt. Es gibt „zig“ Bürsten, von Ablaufbürste bis Zylinderbürste, also nichts für das es keine Bürste gibt. Es war sehr interessant. Nun werden einige von uns unter Anleitung von Herrn Rottenbiller unseren eigenen Handfeger herstellen
Am 24.10 trafen sich 15 Frauen im Bürgerhaus in Fürfeld zum Häkeln. Einige Frauen begannen mit feinem Garn Topflappen in Noppenoptik zu häkeln. Die meisten wollten Körbchen in Stickoptik machen. Gehäkelt wurde mit festen Maschen. Die Herausforderung war einen möglichst unsichtbaren Übergang zwischen den einzelnen Runden hinzubekommen. Sonja Staudt hat jeder Teilnehmerin mit viel Geduld die Technik erklärt. An Ende des Abends konnte fast jede Teilnehmerin ein fertiges Körbchen mit nach Hause nehmen.
Am Sonntag den 15. Oktober. 2023 waren die LandFrauen aus Fürfeld wieder auf der Messe Regional in Bad Rappenau mit Ihren leckeren Waffelkreationen dabei. Es gab wie im letzten Jahr, Kartoffelwaffeln, Apfelwaffeln und Kürbiswaffeln. Diese kamen wieder so gut an, dass wir trotz durchwachsenem Wetter, kurz nach 15 Uhr ausverkauft waren. Einige Kunden haben unsere Waffelrezepte mit nach Hause genommen.
Am 10.Oktober 2023 war Frau Reichenbach-Lachenmann bei uns mit dem Vortrag „Mut zur Erziehung“. Besonders freute uns, dass wir viele junge Gäste begrüßen konnten. Frau Reichenbach-Lachenmann teilte die Erziehung in 6 Bereiche ein. 1. Wichtig ist die natürliche Autorität, die auf Vertrauensbasis aufgebaut werden sollte. 2. Ein Kind braucht viel Liebe, dadurch wird es stark. 3. Familie vorleben, das heißt, gemeinsame Stunden, Gespräche und Spieleabende usw. einfach Zeit haben füreinander. 4. Kompetenz fördern, Kinder herausfordern, ihnen etwas zutrauen, das stärkt die eigene Kompetenz. 5. Orientierung geben. Regeln erstellen und auch einhalten, auch für uns Eltern und Grosseltern, das gibt Halt und Geborgenheit. 6. Selbststeuerung üben, das heißt nicht überreagieren, auch das muss man lernen. Eltern sollten Vorbild sein. Es war ein kurzweiliger interessanter Abend.
Am Sonntag den 6.August 2023 waren die Landfrauen Fürfeld auf den Weg nach Jagsthausen zu den Freilichtspielen. Warm und wasserdicht eingepackt stiegen wir in Fürfeld, mit bester Laune und erwartungsvoll in den fast voll besetzten Bus, der uns nach Jagsthausen brachte. Dort wurden wir noch mit einem Regencape versorgt. Nun konnte die Aufführung „Saturday Night Fever“ starten. Es war eine tolle Aufführung, sehr gute Schauspielerische Leistung, tolle Gesangsstimmen. Auch der Wettergott meinte es gut mit uns, nur ab und zu nieselt es. Zufrieden sind wir um Mitternacht wieder zu Hause angekommen.
Am Dienstag, den 13.6.23 waren die Landfrauen Fürfeld auf City Tour. Wir starteten mit dem HOP-ON-HOP-OFF Bus, Open Air Bus, auf dem Wartberg in Heilbronn. Bei schönstem Wetter ging die Fahrt vorbei an der Genossenschaftskellerei, dem Botanischen Obstgarten, dem Bildungscampus, dem BUGA Gelände durch die Innenstadt Richtung Trappensee. Wir erhielten einige Informationen über Heilbronn, über die wenigen alten Gebäude die noch erhalten sind und über die Neuen Pläne , z. Bspl. IPAI, KI Park. Vor allem war die Aussicht vom Doppeldecker Bus doch interresanter als vom Auto aus. Insgesamt fuhren wir 11 Stationen an. Anschließend stärkten wir uns noch im Wartbergrestaurant und ließen den Blick nochmals über Heilbronn schweifen. Es war wieder ein sehr schöner Tag.